20.10.2018, von Frank Winderfeldt

Der Süden übte gemeinsam

200 Helferinnen und Helfer aus Bayern und Baden-Württemb4erg trainieren Führung und Kommunikation

Lauf/Pforzheim, 20. Oktober 2018 – wf- Nicht erst seit Marc Elsberg´s Roman „Blackout“, einer realistischen und spannenden fiktiven Geschichte nach einem lang andauernden Stromausfall in Europa, sind die kritischen Infrastrukturen im zentralen Blickfeld der Bevölkerungsschützer. Auch die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Auswirkungen und planen Maßnahmen bei diesen Szenarien. Damit  Einheiten des THW mit Netzersatzanlagen und Stromerzeugern schnell und zielgerichtet an Schadensschwerpunkten eingesetzt werden können, sind Kommunikation und Führung unter erschwerten Bedingungen erforderlich. Im Rahmen einer dreitägigen Übung stellten sich 200 Einsatzkräfte der Fachgruppen Führung und Kommunikation aus Bayern und Baden-Württemberg dieser herausfordernden Aufgabe.

Beim Ortsverband Lauf, im Nürnberger Land gelegen, fanden die Helferinnen und Helfer optimale Voraussetzungen für diese nicht alltägliche, landesverbandsübergreifende Ausbildungsveranstaltung. In einer Stabsrahmenübung trafen die Führungskräfte wichtige Entscheidungen. Alle Hände zu tun hatten auch die Fernmeldetrupps, die Feldfernsprechverbindungen im Hoch- und Tiefbau über vier Kilometer herstellten und so unterschiedliche Organisationen und Führungsstandorte vernetzten Gefordert waren die Sprechfunkerinnen und Sprechfunker, die Nachrichten absetzen, aufnehmen und dokumentieren mussten. Daneben mussten die 200 Helferinnen und Helfer real untergebracht und verpflegt werden. Eine Aufgabe, die der ausrichtende Ortsverband Lauf hervorragend bewältigte.

Nach dem Netzausfall der eigenen Stromversorgung mussten die Führungsstellen auf ihre eigenen Notstromerzeuger zurückgreifen, um den Übungsbetrieb weiter sicherzustellen. Landrat Armin Kroder und Kreisbrandrat Norbert Thiel konnten sich bei ihrem Besuch davon überzeugen, dass die Hilfe des THW auch über die Grenzen von Bundesländern hinweg reibungslos funktioniert.

 

Vom Ortsverband Pforzheim nahmen 12 Helfer der Fachgruppe Führung und Kommunikation an der Übung teil. Im kommenden Jahr soll diese in Baden-Württemberg stattfinden.


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