17.06.2017, von Frank Winterfeldt

Fachgruppen Führung und Kommunikation sorgen für Verbindung

Zur Ausbildung im Feldkabelbau trafen sich am vergangenen Samstag Einsatzkräfte der Fachgruppen Führung und Kommunikation aus Esslingen, Emmendingen, Heidelberg, Heilbronn, Ofterdingen, Pforzheim, Stuttgart, Villingen-Schwenningen und Wangen im Allgäu. Rund um das Sportgelände in Unterjesingen bei Tübingen fanden die 35 Helferinnen und Helfer der Fernmeldetrupps und Ausbildungsorganisator Thomas Wiedemann mit seinem Vorbereitungsteam ideale Trainingsbedingungen vor.

Verbindungen sind die Lebensadern der modernen Welt

Funktionierende Telekommunikationsverbindungen, die Sprache und Daten zuverlässig übertragen, sind im Alltag für alle Lebensbereiche unserer modernen Welt von entscheidender Bedeutung. Besonders gilt dies bei Unglücken, Großschadenslagen und Katastrophen. Ohne Nachrichtenverbindungen, auf denen Informationen, Lagemeldungen und Hilfsanforderungen ausgetauscht werden können, ist die Führung des Bevölkerungsschutzes nur sehr eingeschränkt in der Lage, den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern schnell und effektiv zu helfen. Grund genug, die 35 Fachhelfer der Kommunikationstrupps in Baden-Württemberg mit ihrer umfangreichen Fernmeldeausstattung zu trainieren, damit für Führungsstellen des Bevölkerungsschutzes beim Ausfall von Fernmeldeleitungen schnell wieder sichere Kommunikationsverbindungen bereit stehen.

Feldkabel im Hoch-und Tiefbau verlegt 

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des THW verlegten mehrere Kilometer Feldkabelleitungen am Boden und in rund fünf Meter Höhe und schlossen  Feldtelefone an. Dabei setzten die Helferinnen und Helfer neben den seit Jahrzehnten bewährten Feldfernsprechern auch moderne und robuste Fernmeldetechnik, das sogenannte AWITEL, ein. Mit Hilfe von AWITEL können auch Verbindungen aus dem Drahtnetz in ein Funknetz oder in andere drahtgebundene Telekommunikationsnetze hergestellt werden. Besondere Herausforderungen stellten sich dabei beim Überqueren von Straßen. Hier bauten die Helfer Lattenscheren auf. Mit diesen vorbereiteten Hilfskonstruktionen können problemlos Kabel in rund 5 Meter Höhe verlegt werden. So können auch hohe LKWs die über die Straße verlegten Feldkabel unterqueren, ohne das diese beschädigt werden.„Mit dem Ausbildungsstand der Fernmeldetrupps bin ich ganz zufrieden“, zog Ausbildungsleiter Thomas Wiedemann ein erstes Fazit der Übung, „alle gestellten Aufgaben erfüllten die Helfer im vorgegebenen Zeitrahmen und fachlich kompetent“  „Um ständig einsatzbereit zu sein, müssen die Handgriffe auch auf der Standortebene geübt werden. Dazu gehört auch die regelmäßige Überprüfung der Technik, damit im Einsatzfall alles funktioniert“, so Wiedemann.



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