08.03.2013, von Frank Winterfeldt

Jugendbetreuer guckt in die Röhre...

... um zu sehen, wie sich seine Junghelfer unter Tage arrangieren. Am 8. März 2013 übte die Jugendgruppe des THW Pforzheim das Retten von Personen auf der Trümmerstrecke des Übungsgeländes Hohberg.

"Wie kriegen wir den jetzt in den Schleifkorb ´rein?"

Als Tim und Jan das Überheben eines Verletzten in das Rettungsgerät am Vormittag geübt hatten, war alles noch ganz einfach gewesen: mit einem weiteren Helfer knieten sie zu dritt neben dem Verletzten, ein vierter schob das Transportmittel unter die Person. Doch der Tunnel, in dem sich die beinden Junghelfer nun befanden, reichte kaum für sie beide. Und doch mussten die angehenden THW-Helfer den Jungen, der zu ihren Füßen lag, so schonend wie möglich retten.

Nur wenige Schritte entfernt ging esebenfalls eng zu: ein Gitter versperrte den Zugang zu einem weiteren Kind, das in einem Schacht gefangen war. Der Erkundungstrupp bemerkte bald, dass es ohne schweres Gerät nicht weitergehen würde, und forderte eine Rettungsschere an. Mit dieser ist es nicht nur möglich, ""aus einem Auto ein Cabrio zu machen"", wie die Jugendgruppe von ihrem Ausbilder morgens erfahren hatte, sondern die Junghelfer konnten sich damit auch einen Weg durch das stählerne Hindernis bahnen. Mit vereinten Kräften gelang es den THW-Jugendlichen schließlich, den schwerverletzten Jungen in Sicherheit zu bringen.


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